Aus einer smarten Idee in einer Garage wurde in neun Jahren ein
Millionenschweres Unternehmen.
Hinter Google verbirgt sich längst nicht nur eine Suchmaschine, sondern ein
High Technologie Konzern
Hier auf dieser Webseite erfahren sie alles rund um Google und dem
Datenschutz .
Der erste Kontakt mit
Google entsteht über die wirklich gute Suchmaschine. Hier fängt man an,
Google kennen zu lernen und sich das Logo einzuprägen. Weil man gute
Erfahrungen gemacht hat mit der Suchmaschine, ist man durchaus positiv gesinnt,
auch weitere Dienste zu nutzen.
Was man nicht weiß, aber auch noch nicht schlimm klingt:
Google speichert jede Suchanfrage für 18 Monate personalisiert. Danach
unpersonalisiert.
Der zweite Schritt führt dann meist zu
Gmail, wo man sich ein Emailkonto erstellt.
Gmail ist meiner Meinung nach der beste Onlinedienst für Emails. Problem
dabei: In den bei der Anmeldung zugestimmten AGBs gibt man
Google das Recht,
die Mails mitzulesen und daraus zu lernen.
Google hat bereits ein Patent angemeldet, dass es irgendwann erlauben soll,
kontextbezogene Hilfestellung während dem Verfassen von Emails zu geben.
Da man nun ein Google-Konto hat, kann man nun mit
iGoogle die Suchseite personalisieren. Über Gadgets lassen sich schnell
zusätzliche kleine Informationen auf der Startseite anzeigen. Diese verraten
Google wiederum, was den Nutzer interessiert.
Als nächsten Schritt entdeckt man evtl.
Google Online Office. Mit dem Online Office kann man Text verfassen,
Präsentationen entwerfen oder mit Tabellen arbeiten. Alle einfachen Funktionen
sind enthalten und so kann dieses Online Office für den schmalen Geldbeutel als
guter Ersatz für
Microsoft Office dienen. Vorteil: bei 10 GB Speicher sind alle
Officedokumente überall verfügbar, egal von wo man darauf zugreifen möchte.
Mit dem Nutzen des
Google RSS Readers weiß Google noch mehr über die Interessen des Nutzers.
Über die abbonierten Seiten, bzw. deren Generalthemen und die Zuordnung der
Seiten zu bestimmten Tags lässt sich sehr einfach ein Interessenprofil
entwerfen.
Das sind die bekanntesten Dienste von
Google. Wer weiß was noch alles kommt. Bereits zu diesem Zeitpunkt
Google jedoch eine ganze Menge über den Benutzer. Und genau das ist das
Problem.
Leider gibt es für dieses Problem keine einfache Lösung. Probiert man andere
Suchmaschinen aus, so merkt man schnell, dass die Qualität der Suchergebnisse
nicht mehr den Erwartungen entspricht. Für den Google RSS Reader gibt es
ebenfalls keinen wirklichen Ersatz. Einzig das Online Office lässt sich mit
Zoho sehr gut und durchaus besser ersetzen.
Generell lässt sich sagen, dass Daten nur dort wirklich sicher sind, wo man
über den Speicher entscheiden kann.
Zwei Dienste lassen sich also in meinem Spektrum noch nicht ersetzen: Der
Google Reader und die Google Suche. Hoffentlich finden sich da auch bald
sinnvolle Alternativen.
Wie viele
Google Dienste nutzt du? Bist du dir bewusst, dass Unternehmen niemals ohne
Grund kostenlos Dienste zur Verfügung stellen?
Ein Unternehmen muss darauf ausgerichtet sein, Gewinn zu erwirtschaften. Im
Film wird
Google Health als nächstes "Daten-Striptease" bezeichnet.
Wie weit wollen wir uns noch ausziehen?
Film über Google stimmt nachdenklich
Der Film ist sehr interessant und beschäftigt sich mit
Google und was für Daten
Google über uns hat, bzw. wie sie genutzt werden. Wer ca.30 Minuten Zeit
hat, sollte sich die den Film aufgeteilt in drei Videos unbedingt anschauen:
Der Emaildienst
GMail von
Google sorgt für Schlagzeilen.
In Deutschland gibt es
ein Gesetz , nachdem einige Daten gespeichert werden sollen.
Vorratsdatenspeicherung heißt das Schlagwort. In der ARD gab es dazu einen
interessanten Bericht, den es auch bei youtube zu sehen gibt:
Wie in dem Beitrag kenntlich, sollen Emaildienstanbieter unter anderem
speichern, von wem an wen eine Email ging. Und zwar nicht nur von welcher
EMail adresse an welche EMail adresse, sondern von welcher Person an welche
Person. Dies hat zur Folge, dass man die Emailadressen eindeutig Personen
zuordnen müsste. Gerade dies ist aber bei vielen Emaildienstanbietern nicht
möglich, da die Registrierung ohne Überprüfung der angegebenen Daten
erfolgt, oder aber ganz ohne Angabe von weiteren Daten wie z.B. bei
Gmail. Und damit sind wir wieder beim Thema:
Google hat Anonymisierungsgrundsätze und in die passt dieses Gesetz
nicht rein.